Jugend erfolgreich beim Wertungsplatteln

Über 200 Kinder und Jugendliche traten zum Wertungsplatteln in der Fuchstalhalle in Leeder an. Darunter waren auch zehn Apfeldorfer, die sich sehr gut schlugen. Das beste Ergebnis fuhr Christina Kees ein, sie belegte in der Altersklasse 14 bis 17 Jahre den zweiten Platz, wertungsgleich mit der Erstplatzierten. Auch der Rang fünf in der Gruppenwertung war für die kleineren Apfeldorfer ein sehr guter Erfolg. Die beiden Jugendleiter Eva Geiger und Magnus Walser zeigten sich stolz auf ihre Schützlinge.

 

Hochzeit von Erika und Markus Gerg

Seit ihrer frühesten Kindheit ist Erika Floritz beim Trachtenverein aktiv, erzielte schon erste Preise beim Jugendwertungsplatteln und ist als Musikantin, ob im Klarinettenquartett oder der Okarina-Musik, aus dem Trachtenleben nicht wegzudenken. Schon mit 17 Jahren übernahm sie das Amt der Volksmusikwartin im Verein und wirkte auf Gauebene im Sachgebiet Volksmusik oder bei den Stillerhof-Seminaren mit. So war es den „Lechsberglern“ ein besonderes Anliegen, der Erika und ihrem Markus zur Hochzeit zu gratulieren. Nach der Trauung in der Wessobrunner Pfarrkirche stand die Plattlergruppe Spalier und wartete im Klosterhof mit dem Kronentanz auf. Vorstand Theo Albert überreichte eine individuell gestaltete Kerze und dankte für den langjährigen Einsatz des Brautpaares in der Brauchtumspflege. Ihr Mann Markus Gerg fungiert als Vorstand der Wessobrunner Blaskapelle und die Erika ist zudem zweite Vorsitzende der Apfeldorfer Trachtenkapelle. So war der ganze Tag vom Weißwurstfrühstück bis zum abendlichen Abdanken mit bayerischer Blasmusik ausgestaltet, wie es sich für eine traditionelle Hochzeit gehört. Der Trachtenverein Apfeldorf wünscht dem Brautpaar Markus und Erika alles Gute auf dem gemeinsamen Lebensweg und viel Freude mit ihrem kleinen Sohn Vinzenz. 

 
 

Neue Freunde in Apfeldorf - Wehrheim

Die Apfeldorfer waren bisher der Meinung, ihren Ortsnamen gibt es kein zweites mal. Doch weit gefehlt: in der Nähe von Frankfurt gibt es die Gemeinde Wehrheim, die sich seit einigen Jahren den Beinamen „das Apfeldorf“ gegeben hat. Zu deren großem Apfelblütenfest sind die Lechrainer nun mit Plattlergruppe und Trachtenkapelle nach Hessen gefahren und haben eine neue Partnerschaft ins Leben gerufen.

Nach dem Gauschützenfest im vergangenen Jahr kam plötzlich ein Journalist aus dem Taunuskreis auf Bürgermeister Georg Epple zu. Auf dessen Berichterstattung meldeten sich umgehend der Bürgermeister Gregor Sommer sowie der Ortsvorsteher Stefan Velte aus der 10.000 Einwohner zählenden Gemeinde Wehrheim. Es fanden gegenseitige Besuche der Politiker statt und man vereinbarte, zum Wehrheimer Apfelblütenfest erstmals mit einer größeren Delegation nach Hessen zu reisen. So machten sich 45 Apfeldorfer, darunter die Trachtenkapelle und eine Plattlergruppe, auf nach Wehrheim. Gregor Sommer und Stefan Velte ließen es sich nicht nehmen, die Bayern persönlich durch den Altbestand ihres Ortes mit den schönen Fachwerkhäusern, der katholischen und evangelischen Kirche oder der neuen „Wehrheimer Mitte“ zu führen. Da die Gemeinde über 1.000 Apfelbäume besitzt und die Region als Naherholung für die Metropole Frankfurt dient, werben die Wehrheimer schon seit einigen Jahren als „das Apfeldorf“. Die „echten“ Apfeldorfer merkten sehr schnell, dass sich hier viel um das Obst dreht: zum Empfang gab es Apfel-Secco, am Abend wurde „Äbbl-Woi“ ausgeschenkt und beim großen Apfelblütenfest wurde eine Wehrheimer Apfelblütenkönigin inthronisiert.

Als Symbol der neuen Partnerschaft pflanzten die Bürgermeister einen Lindenbaum. „Es darf leider kein Apfelbaum sein, weil wir hier im Schwimmbad sind“ stellte Bürgermeister Sommer fest. Mit der hessischen Volkstanzgruppe und der bayerischen Plattlergruppe entstanden beim Kennenlern-Abend schnell Kontakte und so wurde bis tief in die Nacht gefeiert. Trotzdem musste die Trachtenkapelle wieder früh raus, denn sie bestritten den musikalischen Frühschoppen des großen Apfelblütenfestes. Die Lechrainer staunten, als über 3.000 Besucher bei dem sommerlichen Wetter auf das Schwimmbadgelände strömten. Höhepunkt des Tages war die Inthronisation der Apfelblütenkönigin Celine I., die von 15 hessischen Hoheiten begleitet wurde. Von der Milch-, über die Blüten-, Quellen- bis hin zur Froschkönigin waren dazu lauter hübsche Mädchen auf der Bühne versammelt. Auch die anschließenden Darbietungen der Apfeldorfer Plattlergruppe zusammen mit der Trachtenkapelle wurden von zahlreichen Zuschauern bestaunt. So verging der Tag wie im Flug und es hieß wieder Abschied nehmen von den neuen Freunden aus dem anderen Apfeldorf. Die Hessen haben aber versprochen, dass sie nächstes Jahr zum Schmankerlfest nach Apfeldorf kommen.

Rosi Geiger

 
 
 

Plattlergruppe erfolgreich beim Wertungsplatteln (Kopie 1)

Erfolgreich schlugen sich die Apfeldorfer Plattler und Dreherinnen beim Wertungsplatteln im Lechgau. Florian Schamper siegte in der Altersklasse ab 25 Jahre, sein Bruder Christian folgte auf Rang fünf und Regina Kölbl auf Platz zehn. In der jüngeren Altersgruppe konnte sich Elisabeth Geiger auf Platz zwei drehen und Gabriel Schamper landete auf Rang neun. Zum „Bayerischen Löwen“ dürfen nur die jeweils drei Besten fahren und damit dürfen heuer mit Florian Schamper und Elisabeth Geiger zwei Apfeldorfer am bayernweiten Wettstreit teilnehmen.

In der Fuchstalhalle in Leeder traten über 150 Einzelteilnehmer und 22 Gruppen vor die Wertungsrichter. Apfeldorf stellte heuer sogar zwei Gruppen und konnte auch hier einen ansehnlichen achten Rang erzielen. Der Trachtenverein Reichling stellte als Gastgeber jeder teilnehmenden Gruppe einen Brotzeitkorb als Preis zur Verfügung, was von den Apfeldorfern natürlich gleich im Anschluss bei einer spontanen Feier verspeist wurde.

 

Trachtenjugend präsentiert sich beim Frühschoppen

Tänze der Trachtenjugend, boarische Unterhaltungsmusik und heuer erstmals ein Kinderchor - das waren drei Bausteine, mit denen der Trachtenverein Apfeldorf wieder gut 100 Gäste zum geselligen Jugendfrühschoppen in die Mehrzweckhalle lockte.

In den vergangenen Jahren waren immer noch die Jungbläser der Trachtenkapelle dabei, doch diese durften heuer erstmals bei den Konzertabenden mitwirken. Um für Abwechslung zwischen den Tanzvorführungen der Trachtenjugend zu sorgen, wurde von Regina Kölbl und Rosi Geiger kurzerhand ein Kinderchor ins Leben gerufen, der mit den beiden Kinderliedern „Sepp, Depp, Hennadreck“ und „Da Schneider fangt a Maus“ die Zuhörer begeisterte.

Viele Kameras und Handys waren von den Eltern oder Großeltern gezückt, als der Trachtennachwuchs sein Erlerntes präsentierte. Mit dem „Auftanz“ eröffnete die komplette Jugendgruppe den Vormittag, dann zeigten die Kleineren die „Sternpolka“ und die Größeren wagten sich schon an einen Schuhplattler. Intensive Proben benötigten die beiden Jugendleiter Eva Geiger und Magnus Walser auch für das schwierigere „Mühlradl“ und erhielten dafür besondere Dankesworte von Vorstand Theo Albert. „Die Jugend ist das Kapital des Vereins“ betonte Albert. Er dankte auch allen Gästen für ihren zahlreichen Besuch und damit ihre Wertschätzung für die Trachtenjugend. Der Trachtenkapelle liegt der tanzende Nachwuchs ebenfalls am Herzen, selbst nach zwei anstrengenden Konzertabenden saßen elf Mann als Tanzlmusik auf der Bühne und spielten zur geselligen Unterhaltung auf. Bei Weißwürsten oder später Kaffee und Kuchen konnten die Besucher den Frühschoppen genießen und ließen sich auch nicht lumpen, als die Kinder bei der letzten Strophe des Schneiderliedes dazu aufforderten, „jetzt woll´m´r an Applaus“. Spendabel waren die Gäste bestimmt auch beim Füttern des Sparschweins, denn an dem Jugendfrühschoppen wurden weder Eintritt noch Getränke oder Essen kassiert, sondern nur um freiwillige Spenden gebeten.

 
 

Jahreshauptversammlung mit zahlreichen Ehrungen

Maibaumaufstellen, Sternmarsch zum Zehnjährigen des Trommlerzuges und Lechgaufest im Nachbarort Reichling - bei den Apfeldorfer Trachtlern war allerhand los. Mit einer harmonischen Versammlung beschloss die junge Vorstandschaft ein eigentlich ganz normales Vereinsjahr.

Die Apfeldorfer Trachtler begannen ihren Jahrestag am Sonntagmorgen mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche, der von Zither- und Klarinettenmusik umrahmt wurde. Knapp 60 Mitglieder versammelten sich anschließend im Gasthaus Kölbl, um Rückschau auf das Trachtenjahr 2017 zu halten. Die junge Schriftführerin Magdalena Geiger hatte den Jahresablauf mit zahlreichen Vereins- und Gauveranstaltungen akribisch niedergeschrieben und Kassierin Christine Geiger konnte den Kassenstand trotz zahlreicher Ausgaben halten. Tambourmajor Christian Schamper erinnerte an das Zehnjährige des Trommlerzuges, das mit einem großen Sternmarsch unter Beteiligung von 120 Trommlern und 200 Musikern im Rahmen des Schützenfestes in Apfeldorf gefeiert wurde.

Unter den gut 200 Mitgliedern des Vereins waren heuer stolze 19 Trachtlerinnen und Trachtler, die auf ein besonderes Jubiläum blicken konnten. Seit 25 Jahren sind Andreas Geiger, Georg Kölbl jun., Maria Nuscheler, Lisa Geiger, Elke Sachsenhauser, Rosi Geiger und Robert Zwick beim Trachtenverein. Die Ehrennadel für 40 Jahre durfte die stellvertretende Vorsitzende Regina Kölbl dem Vorstand Theo Albert anheften. Auch Brunhilde Baab, Rosi Brunner, Helene Floritz, Anton Leins, Barbara Schamper und Waltrude Stark wurden zum 40-Jährigen geehrt. Ein halbes Jahrhundert gehören Hilde Fischer, Rita Knopp und Albin Sturm den „Lechsberglern“ an. Ein wenig ausführlicher waren die letzten Ehrungen für zwei sehr verdiente Mitglieder. Georg Kölbl sen. kann auf 60 Jahre blicken und seit stolzen 70 Jahren ist Josef Rauch sen. dabei.

Vorstand Theo Albert sprach auch die geplanten Aktivitäten 2018 an. Neben den regulären Vereins- und Gauterminen soll im Mai die neue Partnergemeinde Wehrheim besucht werden und am Samstag, 17. Juni beteiligt sich der Verein an der Landsberger Wies´n. Bei „Wünsche und Anträge“ bemängelte Josef Schamper, dass die seit Jahren von der Gemeinde versprochenen neuen Fenster im Trachtenheim immer noch nicht eingebaut sind. Da sich die Baumaßnahmen an der Mehrzweckhalle jedoch weiter verzögern, konnte Vorstand Theo Albert leider nichts in Aussicht stellen.

 

Trachtenjugend erfolgreich beim Jugendwertungsplatteln

Recht erfolgreich waren die elf Apfeldorfer beim kürzlichen Jugendwertungsplatteln des Lechgaues in Steingaden. Bei mehr als 200 Einzelteilnehmerin konnte Christina Kees auf einen hervorragenden 4. Platz in der Altersklasse ab 14 Jahre drehen, Linda Mayr bewies ebenfalls viel Nervenstärke und erreichte den 10. Platz bei den kleineren und damit die letzte Plakete. Doch auch die weiteren Ergebnisse können sich sehen lassen, denn schließlich gehört auch viel Mut dazu, ganz allein vor vier Preisrichtern einen Plattler zu zeigen. In der Altersklasse bis 13 Jahre stellten sich Anna Frühholz (Platz 31), Jasmin Kirmse (54.), Sarah Ostmann (55.), Andreas Leins (13.), Noah Gerstung (51.) und Efe Manow (52.) der Herausforderung. Bei den größeren waren Antonia Geiger (25.), Rebecca Orterer (29.) und Michael Zöpf (24.) dabei. Auch eine Gruppe der „Lechsbergler“ zeigte sich den Preisrichtern und erzielte einen hervorragenden 9. Platz. Der gewonnene Brotzeitkorb wurde nach der Aufregung den ganzen Tag gleich am Abend noch im Trachtenheim vernichtet.

 

Bayern von seiner allerschönsten Seite

Einen herrlichen Tag erwischten die Reichlinger Trachtler für ihr 94. Lechgau-Trachtenfest. Schon beim Gottesdienst waren die Besucher restlos begeistert von dem schönen Wetter und der traumhaften Kulisse auf dem Wurzberg. Beim Festzug am Nachmittag waren aus Apfeldorf Groß und Klein dabei. Vom Trommlerzug über die Trachtenkapelle, Jugend und Aktive marschierten die Apfeldorfer mit stolzen 116 Teilnehmern auf. Ein besonderer Blickfang waren die Kronentanzbögen, die von den Frauen und Männern aus Apfeldorf mitgetragen wurden. Auch ein schöner Festwagen mit der Burg Rauhenlechsberg war dabei.

Den "Wurzberglern" machten wir als unser Patenverein natürlich auch beim Heimatabend die Aufwartung. Mit neun Paaren zeigte die Plattlergruppe eine schneidige Kreuzpolka.

 

Trachtenverein beim Schützenzug stark vertreten

Nach zwei Wochen mit sportlichem Wettkampf fand das 64. Gauschießen in Apfeldorf mit einem großen Festzug seinen kulturellen Höhepunkt. Über 70 Zugnummern, angefangen vom Trommlerzug über zahlreiche Musikkapellen, Schützenvereine bis hin zu den "Lechsbergler" Trachtlern, waren beim Festzug dabei. Viele Vereinsmitglieder waren für die Schützen in irgend einer Form eingespannt und trotzdem machten sich 46 Trachtler auf den Weg durch das Dorf. Trachtenvorstand Theo Albert zeigte sich erfreut, dass so viele mit marschierten, obwohl man während des Umzugs ein bisserl nass wurde. Aber das tat der guten Stimmung aller Festzugsteilnehmer keinen Abbruch.

 

Wetterglück beim Maibaumaufstellen

Bei einem Maibaumaufstellen merkt man erst, wie viele schneidige Burschen es im Dorf gibt! Über 60 Männer setzten gestern in Apfeldorf ihre Muskelkraft ein, um die Traditionsstange in die Höhe zu stemmen. Unter dem Kommando des Bauunternehmers Matthias Baab ging das Aufstellen recht zügig voran, in einer Stunde und 25 Minuten war der 28 Meter lange Baum von der Waagrechten in die Senkrechte befördert. „Es ist sehr gut gegangen - bei so vielen Helfern“ resümierte am Ende auch Matthias Baab.

Mit Unterstützung der Apfeldorfer Grafikerin Daniela Höfler hat der Trachtenverein 25 neue Zunftschilder erstellt, die zusammen mit dem Anstrich von Malermeister Alois Ehle dem neuen Baum einen wunderbaren Gesamteindruck verleihen. Trotz des windig-kalten Wetters harrten mehrere hundert Zuschauer aus, bis sie die Akteure am Ende für ihren Einsatz kräftig beklatschen durften. Zur geselligen Feier mit der Trachtenkapelle sowie Auftritten der aktiven und jugendlichen Plattlergruppen begab man sich allerdings in die warme Mehrzweckhalle. Kurze Zeit später setzte dann auch Regen ein, sodass die Apfeldorfer wieder einmal großes Glück mit dem Wetter hatten.

Rosi Geiger

 

Jugendfrühschoppen vor vollem Haus

Der gesellige Jugendfrühschoppen unserer Trachtenjugend entwickelt sich immer mehr zu einem beliebten Treffpunkt für Familien. Von den kleinen Zwergerln bis zu den Großeltern versammelten sich gut 150 Zuschauer in der Mehrzweckhalle und wurden vom Nachwuchs des Trachtenvereins und der Trachtenkapelle bestens unterhalten. Angefangen mit dem Auftanz, bei dem auch andere Kinder spontan mitmachen durften, bis hin zum schwierigen Bandltanz zeigte die Trachtenjugend ihr Können. Eine Flötengruppe von Elisabeth Gruber und auch ein paar junge Musikanten der Trachtenkapelle sorgten dazwischen für musikalische Abwechslung. Selbst nach zwei anstrengenden Konzertabenden ließ es sich eine kleine Besetzung aus der Trachtenkapelle nicht nehmen, beim Jugendfrühschoppen aufzuspielen. Die Gäste wurden von den Kindern eifrig mit Weißwürsten und Getränken bedient, sodass man diesen unterhaltsamen, boarischen Vormittag genießen konnte.

 

Ein aktiver Verein zieht Jahresbilanz

Eigentlich steht dem Trachtenverein Apfeldorf ein ganz normales Vereinsjahr 2017 bevor. Doch im Verlauf der Jahreshauptversammlung wurde deutlich, dass mit dem Aufstellen des Maibaumes, dem 10-Jährigen des Trommlerzuges im Rahmen des Schützenfestes in Apfeldorf oder dem Lechgaufest im Nachbardorf Reichling doch wieder ein sehr ereignisreiches Jahr auf den Verein zu kommt.

Der Jahresabschluss begann mit einer Sonntagsmesse in der Pfarrkirche zum Gedenken der verstorbenen Mitglieder, die von Klarinetten- und Zithermusik des Trachtenvereins feierlich umrahmt wurde. Anschließend versammelten sich über 50 Mitglieder im Gasthaus Kölbl, um über das Trachtenjahr 2016 Bilanz zu ziehen. Als neue Schriftführerin verlas Magdalena Geiger erstmals das Protokoll. Der Kassenabschluss von Christine Geiger wies heuer ein stattliches Minus aus, weshalb im späteren Verlauf der Versammlung einer Beitragserhöhung zugestimmt wurde. Von zahlreichen Auftritten der aktiven Plattlergruppe berichtete Vorplattler Thomas Schertich und erwähnte auch ein erfolgreiches Wertungsplatteln. „Wir haben vier Apfeldorfer in der Gaugruppe, so stark waren wir noch nie vertreten“ resümierte Schertich. In der Jugend betreut Eva Geiger derzeit 28 Kinder in zwei Altersgruppen. Sie freute sich besonders über die zahlreichen Zuschauer, die den Jugendfrühschoppen besucht hatten. Aus der Musikwartbesprechung, die heuer im Apfeldorfer Trachtenheim statt fand, musste Erika Floritz leider von einem schwindenden Interesse des Nachwuchses an der Volksmusik und an den Volksmusikinstrumenten berichten. Dafür marschiert Trommlermajor Christian Schamper inzwischen mit 19 Apfeldorfer Trommlerburschen und zwei Marketenderinnen auf. Im Rahmen des Schützenfestes in Apfeldorf wird der Trommlerzug am Samstag, 1. Juli 2017 sein zehnjähriges Bestehen mit einem großen Sternmarsch feiern.

Zwei außergewöhnliche Ehrungen für 70 Jahre Mitgliedschaft konnte Vorstand Theo Albert vornehmen, noch dazu waren Hermine Strommer und Ernst Albert auch über Jahrzehnte sehr aktive Trachtler. Für 60 Jahre Vereinstreue wurde Anni Ostler geehrt, auf 50 Jahre können Hans und Erika Maier blicken und die Anstecknadel zum 40-Jährigen wurde Dorle Leins angeheftet.

Nachdem der Vorplattler Thomas Schertich von einem interessanten Ausflug der Plattlergruppe zum Trachtenkulturzentrum in Holzhausen berichtet hatte, kam die Anregung eines Mitglieds, im kommenden Jahr einen Vereinsausflug nach Holzhausen zu machen. Somit haben sich die „Lechsbergler“ vom Maibaum-Aufstellen, Vereinsausflug oder Trommlerjubiläum beim Schützenfest über die Standard-Veranstaltungen wie Jugendfrühschoppen und Gartenfest bis hin zum Lechgaufest im Nachbardorf Reichling für das Jahr 2017 wieder einiges vorgenommen. „I sag dann de Birkländer bescheid, wenn der Baum im Dorf ist“ meinte Theo Albert scherzhaft zu den sicher intensiven Vorbereitungen des Maibaumes, der ja beim letzten mal von der Birkländer Landjugend gestohlen wurde.

Rosi Geiger

 

Gartenfest ein voller Erfolg (Kopie 1)

Griabig, gesellig und echt boarisch - das Gartenfest des Trachtenvereins Apfeldorf entsprach ganz und gar den bayerischen Wünschen. Bei herrlichem Sommerwetter versammelten sich mehrere hundert Besucher im Garten des Gasthauses Kölbl und hatten bei den Darbietungen der Trachtler oder der guten Verpflegung mit Gegrilltem sowie Kuchenbuffet ihre Freude an dem Fest.

Erstmals spielte die Trachtenkapelle bereits zum Mittagstisch auf, im Laufe des Nachmittages zeigten die Trachtenjugend sowie die aktive Gruppe ihr Können. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr der Trommlerzug, als er in den Garten einmarschierte und zusammen mit der Trachtenkapelle einen zackigen Marsch intonierte. So war es während des ganzen Tages ein Kommen und Gehen der Gäste, einige wechselten am Nachmittag zur Greifvogel-Flugschau des Ferienprogramms und kamen dann zum Kaffee wieder. Andere schauten erst später vorbei und wollten bei der dann folgenden Unterhaltung durch die „Dreieckmusi“ das Fest gar nicht enden lassen. Den erstmaligen Beginn des Gartenfestes zur Mittagszeit hatten die Organisatoren mit dem Hintergedanken gewählt, dass man abends gleich noch aufräumen kann. Doch die Besucher bewiesen bei der lauen Sommernacht Sitzfleisch, sodass man dann doch wieder am Montag aufräumen musste. „Wichtig is, dass die Leut a Freid ham“ lautete das Resümee des Trachtenvorstands Theo Albert. Auch im nächsten Jahr werden die Trachtler das Gartenfest schon zum Frühschoppen starten und zum Abend hin lieber gar kein Ende anvisieren.

Rosi Geiger

 

 

 
 

93. Lechgau-Trachtenfest in Steingaden

Mit 111 Festzugsteilnehmern war der Apfeldorfer Trachtenverein sehr stark beim Lechgaufest in Steingaden vertreten. Das letzte Gaufest fand ja 2014 in Apfeldorf statt und so war es den "Lechsberglern" eine besondere Ehre, mit Trommlerzug, Trachtenkapelle, Jugend und Aktiven aufzumarschieren.

Schon beim Heimatabend präsentierte sich die aktive Gruppe mit zehn Paaren bei einer schneidigen Kreuzpolka, am Sonntag zeigten dann Jugend und Aktive einen Ehrentanz. Besonders stolz sind die Apfeldorfer auf ihre vier Mitglieder der Gaugruppe, die beim Lechgaufest natürlich auch zum Einsatz kam.

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Apfeldorfer feiern das Jubiläum des Nachbarvereins Rott mit

Seinen 70. Geburtstag feierte der Trachtenverein "Rottbachtaler" Rott mit einem gelungenen Heimatabend im Festzelt am Seehäusl. Das heftige Gewitter am Nachmittag ließ die Rotter fast verzweifeln, Hagelkörner verwandelten in und um das Zelt alles in weiß. Doch bis zur Festmesse mit Pfarrer Michael Vogg war alles wieder beseitigt. Den anschließenden Heimatabend bereicherte auch die Apfeldorfer Plattlergruppe mit einem schneidigen Schuhplattler.

Am Sonntag überfüllten dann rund 400 Kinder und Jugendliche das Festzelt zum Gaujugendtag. Zehn Paare aus Apfeldorf zeigten das Mühlrad. Erstmals mit dabei war auch der kleine Efe, der als Schwarzer in Lederhosen natürlich für Blickfang sorgte.

 

Apfeldorfer beim Wertungsplatteln erfolgreich

Mit Regina Kölbl, Magdalena Geiger, Florian und Christian Schamper schafften beim Wertungsplatteln in Kaufbeuren gleich vier Apfeldorfer den Sprung in die Gaugruppe. Auch mit der Gruppe überzeugten die "Lechsbergler" und erzielten einen hervorragenden sechsten Platz. Aus Apfeldorf nahmen acht Buam und vier Mädla am Wertungsplatteln teil.

Da im vergangenen Jahr kein Lechgaufest stattfand, übernahm der Trachtenverein Kaufbeuren die Ausrichtung des Wertungsplattelns, allerdings ohne Sachpreise für die Teilnehmer. Trotzdem traten 74 Mädla und 89 Buam als Einzelpaare vor die Preisrichter. Im Laufe des Nachmittages zeigten auch 19 Gruppen auf die Bühne im Stadtsaal einen schneidigen Plattler. Mit Spannung wurde die Preisverteilung erwartet, denn heuer ist der Lechgau Gastgeber des Bayerischen Löwen im Steingadener Festzelt und so war man neugierig, wer den Lechgau bei diesem Wettbewerb vertreten darf. Die Freude war bei den Steingadenern riesig, als sie den Wanderpokal der ersten Gruppe erhielten und somit im eigenen Dorf beim Bayerische Löwen mitmachen dürfen.

Die Apfeldorfer freuten sich riesig über den sechsten Platz in der Gruppenwertung und auch die Einzelergebnisse sind heuer bei allen Teilnehmern sehr erfreulich.  

 

Die Ergebnisse der Apfeldorfer

Altersklasse Platz Wertung Name Los-Nr.
_______________ ______ _________ _______________________ ______
Mädla Aktiv I
5 9/1 Magdalena Geiger 62
24 17/5 Elisabeth Geiger 112
Buam Aktiv I
23 22/7 Christian Szikora 82
26 23/10 Magnus Walser 25
27 24/11 Matthias Schamper 14
38 39/22 Luis Habersetzer 45
Mädla Aktiv II
5 11/1 Regina Kölbl 35
10 13/1 Eva Geiger 61
Buam Aktiv II
2 5/0 Florian Schamper 112
5 10/3 Christian Schamper 35
16 15/4 Thomas Schertich 62
17 16/3 Florian Schertich 61
Gruppen
6 36/15 Lechsbergler Apfeldorf 13
.
 

60 + 1 - Feier unseres Vorstandes Theo Albert

Das Kinderlied „Was braucht ma auf am Bauerndorf“ haben die weiblichen Ausschussmitglieder zur Geburtstagsfeier ihres Vorstandes Theo Albert umgedichtet. „An Vorstand der auf kurze Sitzungen schaut, danach liaber Eier in die Pfanne haut“ - ja so einen Vorstand ließen die Sängerinnen natürlich hoch leben. Eigentlich war es eine Nachfeier seines 60. Geburtstages, denn Theo Albert verband die Einladung mit seinem Ausscheiden aus dem aktiven Arbeitsleben und feierte somit nun 60+1 im Gasthaus Kölbl mit über 70 Gästen. Bei den „Lechsberglern“ fungierte er neun Jahre als Jugendleiter, in seine weiteren neun Jahre als zweiter Vorstand fiel das Lechgaufest 1997 in Apfeldorf und nun wirkt er seit sechs Jahren als erster Vorstand. Seine junge Stellvertreterin Regina Kölbl sprach in ihrer Laudatio auch seine größte Herausforderung an, die Ausrichtung des Lechgaufestes 2014 als erster Vorstand. Die komplette Vorstandschaft war zu Gast bei der geselligen Geburtstagsfeier und bedankte sich bei Theo Albert für mittlerweile 24 Jahre in wichtigen Funktionen des Trachtenvereins. Für einen unterhaltsamen Tag sorgte Georg Kölbl am Akkordeon, die Okarina-Musik und auch seine Söhne Richard und Timmi hatten ein paar Schandtaten ihres Vaters auf Lager. Die vier Sängerinnen Rosi Geiger, Erika Floritz, Silvia Kölbl und Regina Kölbl zwickten ihren Vorstand vor allem mit dem Maibaum 2012 auf, der von der Landjugend aus dem Nachbardorf Birkland gestohlen wurde und diese Schmach schoben sie natürlich dem Theo zu. Ein weiteres Lied hatten sie zu den vielen Anekdoten rund um das Gaufest 2014 und weil der Vorstand im Laufe der Festwoche seinen Schubkarren eingebüßt hatte, gab es nun neuen. Auch die Wadlstrümpfe wurden dabei durchgelaufen, drum gab es dazu ein Paar handgestrickte neue Strümpfe.

 

Für den Trachtennachwuchs ein voller Erfolg

 

Das Lied vom „Bimperlwirt“ sangen die Kinder beim Jugendfrühschoppen des Trachtenvereins Apfeldorf, wo vom Kasperl über die Hexe bis zur Großmutter verschiedenste Gäste einkehren. Und auch beim geselligen Vormittag der Trachtenjugend kehrte eine illustre Gästeschar ein, von Eltern, Großeltern, Bürgermeister bis zum Ehrenvorstand zeigten rund 170 Besucher ihr Interesse an den Darbietungen des tanzenden und musizierenden Nachwuchses.

Selbst nach zwei anstrengenden Konzertabenden ließ es sich die Tanzlmusik aus der Apfeldorfer Trachtenkapelle nicht nehmen, für den Trachtennachwuchs am Sonntagmorgen aufzuspielen. Der „Auftanz“ eröffnet jede boarische Tanzveranstaltung der Erwachsenen und so startete auch die Jugend mit diesem Reigentanz. Mit zwei verschiedenen Gitarrengruppen sorgte Elisabeth Gruber dazwischen für leisere Töne. Bei der Sternpolka durften alle mittanzen, mit dem „Ruhpoldinger“ bewiesen die Größeren ihr Können im Platteln und Drehen. Couragiert las die kleine Marilena Merk ein bayerisches Gedicht vor, doch bei ihrem schnellen Vortrag wollte man gar nicht glauben, dass dieses kleine Lausmädel schon so gut lesen kann. Zahlreiche Handys und Fotoapparate waren gezückt, als acht Paare der Trachtenjugend den schwierigen „Bandltanz“ aufführten. Neben den Auftritten auf der Bühne, hatte der Nachwuchs auch mit der Bewirtung der zahlreich erschienenen Gäste alle Hände voll zu tun. Trachtenvorstand Theo Albert war voll des Lobes für die gute Jugendarbeit der beiden Jugendleiter Eva Geiger und Magnus Walser. „Das ist eine hohe Wertschätzung für den Trachtennachwuchs“ sprach Theo Albert auch einen Dank an die vielen Besucher aus. Zum geselligen Ausklang setzte sich der „Spielkreis Birkland/Apfeldorf“ auf die Bühne. Unter der Leitung von Ralf Hilse hatten auch die Nachwuchsmusiker Gelegenheit, ihr Können zu präsentieren.

 

 

"Lechsbergler" verjüngen ihr Führungsteam

Einen Generationenwechsel vollzog der Trachtenverein Apfeldorf bei seinen turnusgemäßen Neuwahlen. Die Ämter zweiter Vorstand, Schriftführer sowie mehrere Beisitzer standen zur Disposition und wurden von jungen Trachtlerinnen und Trachtlern aus der Plattlergruppe besetzt.

Erstmals luden die „Lechsbergler“ zu ihrem Jahresabschluss an einem Sonntagvormittag ein, dem ein Gottesdienst in der Pfarrkirche voraus ging. Im Gasthaus Kölbl versammelten sich anschließend 57 Mitglieder, um sich über die Aktivitäten des traditionsreichen Vereins zu informieren. Von einer starken Plattlergruppe mit zwölf Paaren berichtete Vorplattler Thomas Schertich, die heuer einen Auftritt auf der „Oidn Wies´n“ absolvierte. 32 Kinder und Jugendliche betreuen Eva Geiger und Magnus Walser in der Trachtenjugend, deren größte Herausforderung die Ausrichtung des Jugendwertungsplattelns in Apfeldorf war. Volksmusikwartin Erika Floritz präsentierte sich mit ihren Musikanten schon beim Gottesdienst und lud zur „Heiligen Nacht“ beim Weihnachtsmarkt sowie zum Gauadventsingen in Hohenfurch ein. Der Trommlerzug konnte einige Auftritte mit dem Trachtenverein, der Landjugend oder der Trachtenkapelle bestreiten. Major Christian Schamper kündigte bereits an, dass im Rahmen des Gauschützenfestes 2017 das 10-Jährige der Trommler gefeiert werden soll.

Eine besondere Aufgabe war es für Vorstand Theo Albert, einige langjährige Mitglieder zu ehren. Seit 25 Jahren gehört Ulla Zwick dem Trachtenverein an, auf 40 Jahre konnten Harry Schürmann, Matthias Finster, Christa Müller und Elli Haslinger blicken. Die beiden 60-Jährigen Sebastian Baab und Anni Besel waren aus gesundheitlichen Gründen leider nicht anwesend.

Geschickt agierte Altlandrat Erwin Filser als Wahlleiter, um bei den turnusgemäßen Neuwahlen alle Ämter zu besetzen. Nach 30 Jahren als Schriftführerin stellte sich Barbara Schamper nicht mehr zur Verfügung und auch für Markus Baab gab es nach sechs Jahren als zweiter Vorstand ein kleines Geschenk.

Doch zunächst wurde Theo Albert als erster Vorstand fast einstimmig bestätigt. Einen Stellvertreter zu finden, gestaltete sich schwierig, sodass Erwin Filser diese Position zurückstellte. Kassierin bleibt Christine Geiger und zur neuen Schriftführerin wurde Magdalena Geiger gewählt. Beisitzer sind Thomas Brass, Magnus Walser, Carolin Kuisl und Markus Baab. Nach den eindringlichen Worten des Wahlleiters und dem darauf folgenden Vorschlag Regina Kölbl konnte die junge Trachtlerin fast nicht mehr ablehnen und wurde sogleich zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Vorstand Theo Albert hatte im Vorfeld erfolglos nach einem Stellvertreter gesucht und so zeigte er sich hocherfreut über diese Wahl mit den Worten, „Du bist mir glei die Liabere“.

Rosi Geiger

 
 

Ein Mammut-Trachten-Tag

Mit der Ausrichtung des Lechgaufestes waren die Apfeldorfer Trachtler verpflichtet, im darauf folgenden Jahr die Wertungsplatteln durchzuführen. Der Wettkampf der Erwachsenen im Frühjahr ging reibungslos über die Bühne. Das Wertungsplatteln der Jugend ende Oktober war eine logistische Herausforderung für den Gauvorplattler Florian Schamper, den Apfeldorfer Trachtenverein und auch für die Küche.

Schon frühmorgens kamen 240 Kinder und Jugendliche in die Mehrzweckhalle, um sich nach einer gezogenen Losnummer als Einzelpaar den Preisrichtern zu stellen. Bewertet wurde der Trachtennachwuchs auf der Bühne und parallel dazu im Trachtenheim. Georg und Silvia Kölbl fungierten als Musikanten und mussten beide an die 100 mal die gewünschten Plattlermelodien am Akkordeon spielen. Um jeden Kreis saßen vier Wertungsrichter, die bei den guten Leistungen des Trachtennachwuchses ihr liebe Not hatten, eine gerechte Wertung zu liefern. Bei 240 teilnehmenden Kindern kommen auch zahlreiche Betreuer, Eltern und interessierte Trachtler mit, die das Geschehen auf der Bühne verfolgen und natürlich auch bewirtet werden möchten. Das Küchenteam um Adolf Steigenberger war somit schwer beschäftigt, um die vielen Gäste zu versorgen. Bei den Kindern waren zudem die Gerichte mit Pommes der Renner, was die Kapazitäten in der Anliefer-Küche sprengte. Auch das reichhaltige Kuchenbuffet von den Apfeldorfer Trachtlerinnen und Eltern war sehr gefragt.

Im Laufe des Nachmittages stellten sich 24 Gruppen aus 13 Lechgauvereinen der Wertung und als es zur abschließenden Preisverteilung kam, hatte man den Eindruck, jeder ist ein Sieger. Denn die jeweiligen Gruppen jubelten vom ersten bis zum letzten Platz. Federführend durch Eva Geiger hatte der Apfeldorfer Verein für jeden Teilnehmer einen ansehnlichen Preis vorbereitet und auch die 24 Gruppen erhielten alle einen schönen Brotzeitkorb.

Aus Apfeldorf nahmen in der Altersgruppe bis 13 Jahre die Mädchen Lea Böhner, Rebekka Orterer, Linda Mayr, Hannah Ehlich, Lilly Jolley und Lea Marx sowie die Buben Matthias Christof, Andreas Leins, Lukas Walser und Simon Merk teil. Bei den 14- bis 17-Jährigen waren Anna-Lena Gauggel, Lena Stückl, Antonia Geiger und Christina Kees sowie Michael Zöpf, Gabriel Schamper, Sebastian Zöpf und Bastian Geisbauer dabei. Mit den Gruppen konnten sich die Apfeldorfer den ansehnlichen 8. Platz bei den Kleineren sowie den 7. Platz bei den Jugendlichen sichern. Jugendleiterin Eva Geiger hatte zwar schon gehofft, ein oder zwei herausragende Platzierungen zu erringen, aber das Glück war der heimischen Jugend diesmal nicht so gesonnen. Am Ende waren die Apfeldorfer einfach nur froh, diesen Mammut-Tag bewältigt zu haben.

Rosi Geiger

 

Die Ergebnisse der Apfeldorfer

Altersklasse Platz Wertung Name Los-Nr.
________________ _____ ________ ______________________ _______
bis 13 Jahre Mädla
16 10/4 Lea Böhner 51
22 19/10 Rebekka Orterer 9
23 19/12 Linda Mayr 19
33 25/16 Hannah Ehlich 57
62 41/30 Lilly Jolley 82
63 42/29 Lea Marx 33
bis 13 Jahre Buaba
20 16/5 Matthias Christof 51
27 20/9 Andreas Leins 57
28 20/9 Lukas Walser 82
33 24/12 Simon Merk 9
14 bis 17 Jahre Mädla
13 14/6 Anna-Lena Gauggel 54
19 16/7 Lena Stückl 6
23 17/9 Antonia Geiger 2
26 18/9 Christina Kees 30
14 bis 17 Jahre Buaba
14 11/1 Michael Zöpf 30
16 11/2 Gabriel Schamper 2
19 12/1 Sebastian Zöpf 6
20 12/1 Bastian Geisbauer 54
Gruppen bis 13 Jahre
8 101/79 Apfeldorf 2
Gruppen 14 bis 17 Jahre
7 51/31 Apfeldorf 9
 

Apfeldorfer auf der "Oidn Wiesn"

Einen geselligen Ausflug machte die Apfeldorfer Plattlergruppe zur "Oidn Wiesn". Zusammen mit der Gaugruppe des Lechgaues und den Steingadener Goaßlschnalzern gestaltete man das Nachmittagsprogramm im Traditionszelt. Mit zehn Paaren zeigten die Apfeldorfer ihren Vereinsschlag, den "Lechsbergler" und das "Mühlrad".

Bei Bier aus Steinkrügen und einem vom Festwirt spendierten Essen wurde es an den Tischen schnell zünftig. Manche wollten nach den Auftritten noch rüber auf die große Wiesn, doch sie kamen alle schnell wieder zurück, weil es in dem Traditionszelt viel gmiatlicher war. Auch die Fahrgeschäfte auf der "Oidn Wiesn" hatten für die Apfeldorfer ihren Reiz.

 
 

Gartenfest ein voller Erfolg

Auch wenn der 30. August schon ein riskanter Spätsommertag für die Ausrichtung eines Freiluftfestes war, bei dem Sommer brachte auch dieser Sonntag herrliches Wetter und optimale Temperaturen für das Gartenfest des Apfeldorfer Trachtenvereins.

Zahlreiche Gäste tummelten sich schon am Nachmittag, wurden von Fabian Eglhofer sowie Ulrich Linder musikalisch unterhalten und genossen das reichhaltige Kuchenbuffet der Apfeldorfer Trachtlerinnen. Die Trachtenjugend zeigte ein paar Tänze und die Hüpfburg war ständig von einer Schar Kindern belagert. Gegen 18 Uhr wurde der Grill angeheizt und am Abend sorgte die Trachtenkapelle für Stimmung. Es war wahrscheinlich der letzte Sommerabend 2015, bei dem man bis spät in die Nacht im Freien sitzen konnte und das kosteten die zahlreichen Gäste natürlich aus. Die Quizfrage des Abends, wie viel Gewicht Theo Albert, Hans Geiger und Josef Schamper in voller Tracht gemeinsam auf die Waage bringen, sorgte für amüsante Gespräche an den Tischen.

 

 

 

 
 

 

Wertungsplatteln mit starker Beteiligung in Apfeldorf

Das war ein strenger Tag für die Apfeldorfer Trachtler, Preise vorbereiten, den ganzen Tagesablauf organisieren und ganz nebenbei auch noch mit zwölf Einzelteilnehmern und zwei Gruppen mitmachen. Für den Apfeldorfer Trachtenverein war die Ausrichtung des Lechgau-Wertungsplattelns am Ende ganz erfolgreich, die Bewirtung der über 200 Gäste funktionierte reibungslos und mit Florian Schamper auf Platz eins und Christian Schamper auf Platz vier kann man auch zwei herausragende Ergebnisse aufweisen.

Der Tag begann zunächst mit einer Schrecksekunde, der Bäcker hatte vergessen, die Brezen zum Weißwurstfrühstück zu liefern. Aber das Küchenteam hatte schnell Ersatz gefunden und so konnten die Preisrichter frisch gestärkt ans Werk gehen. Anhand der gezogenen Losnummern traten zunächst 75 Dirndl und 88 Buam als Einzelpaar auf die Bühne, um einen schneidigen Plattler zu absolvieren. Der Musikant Georg Kölbl musste dafür über einhundert mal die Plattlermelodien spielen und auch die sechs Preisrichter Josef Bauer, Rupert Fischer, Karl Geiger, Xaver Gindhart, Florian Körner und Ludwig Zehentbauer hatten ihre liebe Not, aus den vielen fehlerfreien Darbietungen die besten auszufiltern.

Eine Rekordbeteiligung gab es heuer bei den Gruppen, die sich im Laufe des Nachmittages dem Wettbewerb stellten. 24 Gruppen zu je vier Paaren aus 13 verschiedenen Gauvereinen lieferten sich einen spannenden Wettkampf, den Silvia Kölbl am Akkordeon musikalisch begleitete. Während bei den Einzelteilnehmern die Ergebnisse sofort mitgeteilt werden, bleiben die Wertungsbögen der Gruppen unter Verschluss. Zur Preisverteilung wurde dann von jeder Gruppe ein Tanzpaar auf die Bühne gebeten und die Platzierung von hinten aufgerufen. „Man sieht, dass ihr alle fest geprobt habt“ bescheinigte der Gauvorstand Franz Multerer den Plattlern und vor allem den Gruppen einen Wettkampf auf sehr hohem Niveau. Die zwei Gruppen aus Apfeldorf konnten einen hervorragenden neunten Platz sowie Rang 21 erzielen.

Nach dem gelungenen Lechgaufest im vergangenen Jahr ließ sich der Trachtenverein Apfeldorf nicht lumpen und stellte jedem Einzelteilnehmer und auch jeder Gruppe einen schönen Preis zur Verfügung. Gejubelt wurde von der ersten bis zur letzten Platzierung, denn die Trachtler des Lechgaues sind begeisterte Plattler und so war jeder ein Sieger. Obwohl es in 2015 kein Gaufest gibt, soll das Wertungsplatteln im nächsten Jahr trotzdem stattfinden: der Trachtenverein „Wertachtaler“ Kaufbeuren hat sich bereit erklärt, die Veranstaltung auszurichten.

Rosi Geiger

 

 

Die Ergebnisse der Apfeldorfer

Altersklasse Platz Wertung Name Los-Nr.
________________ _____ ________ ______________________ _______
Aktiv I Mädla
26 15/3 Geiger Magdalena 23
31 18/7 Geiger Elisabeth 123
36 35/12 Kuisl Carolin 35
Aktiv I Buaba
25 17/6 Schamper Matthias 35
30 21/8 Walser Magnus 123
39 28/13 Habersetzer Luis 63
Aktiv II Mädla
12 10/4 Kölbl Regina 72
16 12/3 Brass Vroni 26
22 14/4 Geiger Eva 63
Aktiv II Buaba
1 5/0 Schamper Florian 26
4 8/0 Schamper Christian 72
19 14/3 Schertich Thomas 23
Gruppen
9 36/18 Lechsbergler Gruppe I 12
21 66/38 Lechsbergler Gruppe II 19
 

Jugend erfährt viel Anerkennung

Zu einem „griabigen“ Frühschoppen lud der Nachwuchs des Apfeldorfer Trachtenvereins und der Trachtenkapelle. Über 100 große und kleine Gäste versammelten sich in der Mehrzweckhalle und vermittelten den singenden, tanzenden und musizierenden Kindern ihre Anerkennung für deren lange einstudierten Darbietungen.

Es macht auch was her, wenn die Trachtenjugend mit 14 Paaren zur Kreuzpolka auf die Bühne marschiert und dazu eine siebenköpfige Tanzlmusik aufspielt. Selbst am Tag nach ihrem Frühjahrskonzert ließen es sich die Musiker der Trachtenkapelle nicht nehmen, für den Nachwuchs echte Blasmusik zu liefern. Während sich die Kleineren bei Sternpolka und Mühlrad auf das Tanzen beschränkten, zeigte die größere Gruppe bei der Kreuzpolka oder beim Ruhpoldinger schon schneidige Plattler. Dazwischen wurden mit allen Gästen ein paar bayerische Lieder gesungen und Ludwig Sepp wusste ein heiteres Gedicht. Mara Karrenbauer beschwerte sich in ihrem Verserl, dass man heute statt Semmeln nur noch Brötchen hört oder statt pfundig meistens toll gesagt wird und so endete sie mit der Pointe, „i schwör´s Eich, dass i des it vergiss! Des war´s für heit, also tschüss!“

Die Kinder und Jugendlichen präsentierten sich nicht nur mit Musik und Tanz, auch die Ansage machten Antonia Geiger und Bastian Geisbauer. Verpflegt wurden die zahlreichen Besucher mit Weißwürsten, Wiener und Kuchen ohne feste Bezahlung, es stand dafür am Ausgang das Sparschwein der Trachtenjugend - das von den Gästen kräftig gefüttert wurde. Nach den Darbietungen der Trachtenjugend setzte sich der Nachwuchs der Musikkapellen aus Apfeldorf und Birkland auf die Bühne. Unter der Leitung vom Birkländer Dirigenten Ralf Hilse boten die 20 jungen Musikanten des „Spielkreises“ über eine Stunde gesellige Blasmusik.

 

 
 

Ein ereignisreiches Trachtenjahr

„Ganz Apfeldorf kann stolz auf dieses Fest sein“ blickte der Schirmherr Erwin Filser auf das große Lechgau-Trachtenfest zurück. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Kölbl zogen die „Lechsbergler“ Bilanz über ein außerordentliches Trachtenjahr mit den Festtagen vom 4. bis 13. Juli, aber auch einigen weiteren Erfolgen.

Vorstand Theo Albert sprach die einzelnen Veranstaltungen, vom Spider-Murphy-Gang-Konzert über das Oldtimer-Treffen, den boarischen Tanz, den Heimatabend bis hin zum 92. Lechgaufest, einzeln an und summierte dann über 10.000 Besucher, die an den beiden Wochenenden nach Apfeldorf strömten. Für die beiden Vorstände Theo Albert und Markus Baab gab es ein Fotobuch als Erinnerung an die schönen und arbeitsintensiven Festtage. Auch finanziell konnte Kassierin Christine Geiger eine überaus positive Bilanz ziehen, sodass man die beiden anstehenden Wertungsplatteln im Jahr 2015 gelassen angehen kann.

In den Berichten der einzelnen Sachgebiete stand natürlich dieses fünfte Lechgaufest innerhalb der 90-jährigen Geschichte der „Lechsbergler“ im Mittelpunkt. „Ich hab noch nie erlebt, dass beim Heimatabend eine Zugabe verlangt wurde“ freute sich Vorplattler Thomas Schertich über den von 16 Apfeldorfer Burschen geplattelten „Bänkler“, der am Festabend sogar wiederholt werden musste. Daneben konnte er von weiteren Erfolgen berichten, beim letzten Aktiv-Wertungsplatteln erzielte Florian Schamper den ersten Platz. Eine weitere Siegerin konnte Jugendleiterin Eva Geiger vermelden, denn Magdalena Geiger gewann beim Jugendwertungsplatteln. Beim Gaufest war der Trachtennachwuchs mit über 40 Kindern und Jugendlichen dabei. Auch das Sachgebiet Volksmusik war in die musikalische Gestaltung von Oldtimertreffen, Heimatabend und Festgottesdienst intensiv eingebunden. Für die Trommler war das Standkonzert zusammen mit der Trachtenkapelle der Höhepunkt des Festes, wofür sie mit dem „Kaiserjäger“ sogar einen neuen Marsch einstudierten.

Vorstand Theo Albert konnte vor 65 Zuhörern auch ein paar langjährige Mitglieder ehren. 40 Jahre gehören Landrat a.D. Erwin Filser und Hans Mayr den „Lechsberglern“ an. Robert Frühholz und Ingrid Floritz sind dem Trachtenverein seit 25 Jahren treu.

Zum Abschluss dankte zweiter Bürgermeister Gerhard Schmid im Namen der Gemeinde den Trachtlern und meinte, „das spricht von Zusammenhalt und Geschlossenheit eines Dorfes, wenn ein Verein so ein Fest aufziehen kann“.

 

 

Trachtenjugend erfolgreich beim Wertungsplatteln

Die Apfeldorfer Trachtenjugend präsentierte sich nicht nur beim Lechgaufest mit schneidigen Auftritten, sie stellte ihre Leistung jetzt auch beim Jugendwertungsplatteln unter Beweis. Magdalena Geiger erzielte wieder den ersten Platz bei den 14- bis 17-jährigen Madln und Sebastian Zöpf plattelte sich in der gleichen Altersklasse auf Rang acht.

Aus Apfeldorf nahmen 17 Kinder und Jugendliche an dem Wettstreit in Böbing teil, die alle recht erfreuliche Ergebnisse erzielten. Dem großen Tag ging ein intensiver Probenmarathon voraus, die Jugendleiter Eva Geiger und Magnus Walser probten in den letzten Wochen fast täglich mit den jungen Trachtlern.

Insgesamt stellten sich 216 Einzelteilnehmer aus 15 Vereinen des Lechgaues dem Wettstreit. Unter den 25 Gruppen waren auch zwei aus Apfeldorf. In der Altersklasse bis 13 Jahren erreichte die Gruppe den zehnten Platz, bei den 14- bis 17-Jährigen landeten die Apfeldorfer auf einem hervorragenden Rang sechs.

 

Die Ergebnisse der Apfeldorfer

Platz Wertung Name
Altersklasse bis 13 Jahre Madln
16 18/11 Geiger Antonia
26 24/14 Mayr Linda
37 29/19 Böhner Lea
53 38/25 Ehlich Hanna
58 42/27 Karrenbauer Mara
64 48/34 Jolley Lilly
Altersklasse bis 13 Jahre Buam
52 27/17 Christof Matthias
58 30/19 Pattermann Lukas
59 31/19 Merk Simon
64 39/27 Walser Lukas
Altersklasse 14 bis 17 Jahre Madln
1 6/1 Geiger Magdalena
31 22/11 Stückl Lena
Altersklasse 14 bis 17 Jahre Buam
8 14/5 Zöpf Sebastian
13 15/7 Schamper Gabriel
21 17/7 Geisbauer Bastian
29 19/10 Szikora Christian
31 21/11 Zöpf Michael
Gruppen bis 13 Jahre
10 85/63 Lechsbergler Apfeldorf
Gruppen 14 bis 17 Jahre
6 44/28 Lechsbergler Apfeldorf
 

Ein geselliger Abend für alle Helfer

Rundum gelungen war das 92. Lechgau-Trachtenfest in Apfeldorf und deshalb sparte Trachtenvorstand Theo Albert beim Helferfest auch nicht mit Dankesworten. An den Festtagen vom 4. bis 13. Juli waren insgesamt über 10.000 Gäste im Apfeldorfer Festzelt, die bei den bayerischen Veranstaltungen die lechrainer Lebensart miterlebten.

Dass dafür viele fleißige Hände notwendig waren, wurde beim Helferfest deutlich. Rund 230 Helfer versammelten sich in der Mehrzweckhalle und wurden noch einmal vom Festwirt Markus Hämmerle mit Krusten- und Filetbraten bewirtet. Zur geselligen Unterhaltung spielte die Epfacher Tanzlmusik auf und an einer Leinwand konnte man zahlreiche Fotos von den Festtagen bestaunen. Die 19 engsten Akteure des Festausschußes ließ Vorstand Theo Albert nach vorne kommen und überreichte jedem eine Foto- sowie eine Film-DVD. Eine weitere, eher scherzhafte Ehrung hatte Theo Albert für die vier Männer Matthias Finster, Albin Sturm, Hans Geiger und Hans Maier vorbereitet. Sie fungierten eine Nacht als Zeltwache und waren bei ihrem Schafkopf-Spiel offensichtlich so lautstark, dass sich die Nachbarn beim Bürgermeister wegen Lärmbelästigung beschwerten. In Reimform ließen Erika und Michi Floritz die sechs Festtage Revue passieren und meinten zum Abschluss, „die Erleichterung war König Theo ins Gesicht geschrieben, vom Gaufest sind nur schöne Erinnerungen geblieben“.

 

Zelt stand an einem Tag

Was die Frauen können, das bringen wir doch auch fertig - haben sich wohl die Apfeldorfer Männer gedacht. Erst kürzlich berichteten wir von 60 Frauen, die sich für ihren Einsatz beim Lechgaufest in Apfeldorf einheitliche Schürzen genäht haben (siehe unten). Nun waren über 60 Männer am Samstagmorgen zur Stelle, um das große Festzelt für 3000 Personen samt Nebenzelt für Kuchen und Küche aufzubauen. Festwirt Markus Hämmerle und sein Zeltmeister staunten, wie routiniert und Hand-in-Hand die Apfeldorfer ans Werk gingen. "Es ist alles gut gelaufen" resümierte Trachtenvorstand Theo Albert kurz und bündig. Bis abends waren beide Zelte aufgestellt, die Bühne aufgebaut und der Boden verlegt. Ein wirklicher Muskeleinsatz - und das alles an einem Tag.

 

Trachtlerinnen zeigen Gemeinschaft

Das zeugt wirklich von Gemeinschaftssinn, was die Apfeldorferinnen für ihr großes Lechgau-Trachtenfest vorbereitet haben. 60 Frauen - egal ob Trachtlerin oder nicht - haben sich eine einheitliche Schürze genäht, um bei den Festtagen vom 4. bis 13. Juli für einen besonderen Blickfang zu sorgen.

Die Dirndl-Vertreterin des Trachtenvereins Regina Kölbl (vorne links sitzend) hat schon im Winter die Aktion angeleiert. Bei der ersten Bestellung wurde Stoff für 30 Schürzen geordert, dann nochmal 15 und bei der regen Nachfrage weitere 15 Stoffe, sodass nun insgesamt 60 Mädchen und Frauen aller Altersgruppen eine Schürze haben. Durch die große Bestellmenge und mit einem Zuschuss des Trachtenvereins musste jede Trägerin nur noch 25 Euro für den Stoff bezahlen. Genäht wurde die Schürze dann in gemeinsamen Nähstunden bei Marianne Schreiegg (dritte Reihe rechts) und auch einige private Schneiderinnen waren fleißig am nähen. Der weiß-blau-rot-gestreifte Stoff lässt sich zu fast jedem Dirndl kombinieren, sodass beim Fototermin jetzt trotzdem wieder Individualität bei jeder Trägerin deutlich wurde.

 

Flechtkurs für die Trachtenjugend

Damit sich beim 92. Lechgau-Trachtenfest in Apfeldorf der gastgebende Verein auch von seiner besten Seite präsentieren kann, sind einige Vorarbeiten notwendig. Unter anderem veranstaltete die Trachtenjugend einen Flechtkurs, zu dem über zehn Mädchen mit ihren Müttern und Großmüttern ins Trachtenheim kamen. Jugendleiterin Eva Geiger hat sich dazu Unterstützung von Pia Habersetzer, Silvia und Regina Kölbl geholt und auch Anna Goldmann aus Schwabniederhofen zeigte viele Tricks, wie man langes oder halblanges Haar zu einem Blickfang auf dem Kopf werden lässt. "Unsere Mädchen haben alle so lange Haare, dass man was anfangen kann" freute sich Eva Geiger, dass unter ihrer Trachtenjugend kein einziges Mädchen mit Kurzhaarschnitt ist. Vom Mozartzopf über Kränzle, Dutt bis hin zum Schlangenzopf wurden verschiedenste Techniken ausprobiert und die Jugendlichen hatten auch Spaß daran, sich gegenseitig die Haare zu flechten. Am Ende konnte eine Vielfalt an Flechtfrisuren bestaunt werden, die von Sarah Stängle noch mit filigranen, selbst gemachtem Haarschmuck ergänzt und dadurch zu einem wahren Blickfang auf dem Kopf wurden.

 

Landkreishoagart in Seestall

"Das ist die schönste Veranstaltung in meiner bisherigen Amtszeit" sprach Thomas Eichinger ein Kompliment an den Hoagart der Trachtenvereine aus. Auch wenn die Amtszeit des neuen Landrates erst gut zwei Wochen andauert, so nahmen die rund 180 Trachtler aus den 13 Vereinen im Landkreis Landsberg das Lob gerne an.

Die "Lechtaler" Seestall waren heuer Gastgeber des geselligen Hoagartens und hatten ihre kleine Mehrzweckhalle mit maximaler Bestuhlung ausgestattet. Vom Apfeldorfer Trachtenverein war eine junge Plattlergruppe nach Seestall gekommen, die einen schneidigen "Ruhpoldinger" zeigte und damit zum Lechgaufest einlud. Beim Auftanz wurde der neue Landrat und auch Bürgermeister Erwin Karg gleich zum Mitmachen aufgefordert und die beiden Ehrengäste ließen sich nicht lange bitten. Eichinger erinnerte in seiner kurzen Ansprache an den Wahlkampf, wo Heimat und Tradition immer wieder Thema waren und dabei sah er die Trachtenvereine als eine der wichtigsten Stützen dieser Werte. "Der Landkreis Landsberg gehört zu den besten Plattler-Regionen in Bayern" stellte Josef Probst, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Trachtenvereine bei der Ehrung der besten Plattler und Dreherinnen aus dem letztjährigen Bayerischen Löwen fest. Mit dem Radtanz der Seestaller und einem Burschenplattler wurde das offizielle Programm beendet, boarisch tanzen konnte man noch bis nach Mitternacht.

 

Wertungsplatteln in Böbing

Mit einer Wertung von 5/0 setzte sich Florian Schamper beim Wertungsplatteln des Lechgaues in Böbing auf den ersten Platz. Damit erzielte der Gauvorplattler zum dritten mal in seiner Plattlerlaufbahn einen ersten Rang. Aber auch die Gruppe der "Lechsbergler" war mit einem achten Platz sehr erfolgreich.

Insgesamt traten beim Aktiv-Wertungsplatteln im Gasthaus Haslacher 153 Einzelteilnehmer und 20 Gruppen an. Gauvorstand Franz Multerer bescheinigte den Plattlern und Dreherinnen ein sehr hohes Niveau und auch die Preisrichter hatten ihre liebe Not, aus den vielen erstklassigen Darbietungen die Besten herauszufiltern. Am Ende waren die Apfeldorfer mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden.

Aktiv I Mädla

34. Platz Elisabeth Geiger, Wertung 21/9

41. Platz Carolin Kuisl, Wertung 25/12

Aktiv I Buam

16. Platz Florian Schertich, Wertung 19/7

27. Platz Mathias Schamper, Wertung 26/12

31. Magnus Walser, Wertung 30/15

Aktiv II Mädla

13. Platz Veronika Brass, Wertung 17/7

15. Platz Eva Geiger, Wertung 18/7

18. Platz Regina Kölbl, Wertung 19/7

Aktiv III Buam

1. Platz Florian Schamper, Wertung 5/0

17. Platz Christian Schamper, Wertung 19/8

18. Platz Thomas Schertich, Wertung 21/9

Gruppen

8. Platz "Lechsbergler" Apfeldorf, Wertung 34/12

 

Trachtenjugend voller Eifer dabei

Bestens gerüstet ist der Nachwuchs des Trachtenvereins Apfeldorf für das bevorstehende Lechgaufest im eigenen Dorf. Bei ihrem Frühschoppen zeigte die Jugend mit 16 Paaren die Sternpolka, die Größeren plattelten schneidig und die Kleineren absolvierten einen fehlerfreien Bandltanz.

Das Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle nutzt der Nachwuchs des Trachtenvereins seit einigen Jahren, um gleich am nächsten Morgen in die festlich dekorierte Mehrzweckhalle zu ihrem Jugendfrühschoppen einzuladen. Über 100 Eltern, Großeltern und Gäste ließen es sich nicht nehmen, die Darbietungen der Kinder mitzuverfolgen und zeigten damit besonderes Interesse in diesem Festjahr. Mit der Kreuzpolka eröffnete die Jugendgruppe den geselligen Vormittag und gleich darauf zeigte eine Bläsergruppe ihr Können. Die beiden Ansager Michi Zöpf und Antonia Geiger luden das Publikum zum gemeinsamen Singen des Liedes "Is denn des ned a Lebn" ein und Michi Zöpf rief dabei den Gästen zu, "macht´s was draus!".

Die Blaskapellen aus Apfeldorf und Birkland haben ihren Nachwuchs zu einem "Spielkreis" zusammengefasst, für den dieser Vormittag ebenfalls Gelegenheit war, erste Bühnenerfahrung zu sammeln. Unterhaltsam war auch, wie eifrig die jüngsten Trachtler bei der Sache waren, nicht nur auf der Bühne, sondern auch bei der Bewirtung. Jeder Gast wurde vorzüglich mit Getränken, Weißwürsten oder Wienerle versorgt und am Ende gab es auch noch Kaffee und Kuchen. Da an diesem Vormittag alles kostenlos war, oblag es den Jugendleitern Eva Geiger und Magnus Walser, auf das große Sparschwein am Ausgang hinzuweisen, das von den Gästen sicherlich großzügig gefüttert wurde.

 

Ein lustiger Abend

Zwar waren die Besucherzahlen ein wenig spärlich, dafür hatten die, die gekommen waren, viel Spaß beim Trachten- und Schützenball 2014. Den ganzen Abend war etwas geboten: gleich zu Beginn schneite eine Gruppe Schneemänner herein, die Trachtenkapelle spielte fleißig zum Tanz, die Schützenkönige wurden proklamiert, Thomas Brass und Evi Baab machten eine lustige Einlage und auch die Hohenfurcher Prinzengarde mit Elferrat, Prinzenpaar und Showtanzgruppe machte den Apfeldorfern ihre Aufwartung. Rundum ein gelungener Abend, bei dem die rund 100 Ballbesucher - egal ob als Maschkerer oder im Trachtengwand - ein paar fröhliche Stunden erlebten. (bei Anklicken vergrößern sich die Bilder)

 

Trachtler gründen Förderverein

Mit einer außerordentlichen Generalversammlung hat der Trachtenverein Apfeldorf seine aus dem Jahr 1954 stammende Satzung erneuert und damit die rechtlichen Grundlagen im Hinblick auf das bevorstehende Lechgau-Trachtenfest angepasst.

In der alten Satzung war geschrieben, dass 3/4 der Mitglieder anwesend sein müssen, um eine Satzungsänderung zu beschließen. Bei über 200 Mitgliedern stellte dies eine besondere Herausforderung dar, deshalb wurden alle Mitglieder von Georg und Gabriele Floritz sowie Josef und Christa Zwick persönlich eingeladen. Wer keine Zeit hatte, füllte eine Vollmacht aus, sodass bei der Versammlung mit über 70 Anwesenden und 120 Vollmachten diese Hürde bezwungen war.

Erika Floritz hatte die neue Satzung ausgearbeitet und Erwin Filser ließ die Unterlagen durch den Notar Peter Rapp prüfen. Einstimmig wurde die neue Satzung in der Versammlung angenommen. Anschließend wurden die zahlreich im Gasthaus Kölbl erschienenen Mitglieder auch über die Planungen zum Lechgaufest informiert.

Vor der außerordentlichen Versammlung gründete die Vorstandschaft außerdem einen neuen Förderverein für den Trachtenverein "Lechsbergler" Apfeldorf. Dadurch kann das große Fest steuerlich leichter abgewickelt werden. Zum Vorstand des Fördervereins wurde Christian Schamper gewählt, zweiter Vorstand ist Thomas Schertich, die Kasse führt Christine Geiger und als Schriftführerin fungiert Erika Floritz.

 

Neue Schürzen für die Trachtlerinnen

Damit man die Apfeldorferinnen bei den Festtagen gleich erkennt, hat der Trachtenverein vor, einheitliche Baumwollschürzen anzuschaffen. Diese Schürze kann zusammen mit dem Mieder und dem blauen Rock der Tracht getragen werden, man kann sie aber auch zu einem beliebigen Dirndl kombinieren. Auf die Landjugend-Dirndl und die Schützen-Dirndl passen die neuen Schürzen natürlich ebenso. Es ergeht hiermit der Aufruf, dass sich alle Apfeldorferinnen, die sich nächstes Jahr beim Kuchenbuffet, Festzeichenverkauf etc. einbringen möchten, gleich mit einer solchen Schürze ausstatten. Bestellungen können bei regina.koelbl@gmx.de aufgegeben werden, die Stoffkosten werden mit Unterstützung des Trachtenvereins niedrig gehalten. Beim Nähen der Schürzen sind unsere erfahrenen Trachtenschneiderinnen im Dorf sicherlich behilflich.

 

Das Mitbringsel zum Fest: ein "MIR"

Ein ultimatives Mitbringsel für die Festwoche ist das "MIR", das ist die Kurzform von "Maßkrug-Identifikations-Rüscherl". Man kann damit auch ausdrücken, "die Maß gheart MIR!" Auf den ersten Blick schaut das Rüscherl aus wie ein bayerisches Strumpfband und ist auch als kleines Geschenk immer eine lustige Idee. Erhältlich ist das MIR auf dem Weihnachtsmarkt am Stand der Trachtenjugend zum Preis von 3,- Euro. Man kann es auch mit einer Eintrittskarte für die Spider-Murphy-Gang oder Scherzachtaler verpacken lassen und hat damit schon eine super Geschenk-Idee für Weihnachten.

 

Mit großen Schritten dem Lechgaufest entgegen

Das bevorstehende 92. Lechgaufest in Apfeldorf vom 4. bis 13. Juli 2014 beschäftigte den Trachtenverein auch bei seiner Jahreshauptversammlung 2013. Im Gasthaus Kölbl wurde vor gut 70 Mitgliedern Rückschau auf ein aktives Vereinsjahr gehalten und die Weichen für das große Festjahr 2014 gestellt.

Geplant sind ein klasssisches Trachtenfest-Wochenende mit boarischem Tanz, Heimatabend und großem Festsonntag vom 11. bis 13. Juli. Am Wochenende zuvor gastiert am 4. Juli die Kultband "Spider-Murphy-Gang" im Festzelt, am Samstag veranstaltet die Trachtenkapelle einen Abend mit der bekannten Scherzachtaler Blasmusik und am Sonntag, 6. Juli werden zahlreiche Oldtimer eingeladen zu Gottesdienst und Bulldog-Rundfahrt. In der Versammlung konnten schon die ersten Prospekte ausgegeben werden, eine neue Internet-Seite wurde unter www.trachtenverein-apfeldorf.de geschaffen und die Dirndlvertreterin Regina Kölbl rief alle Trachtlerinnen auf, sich einheitliche Schürzen für die Festtage anzuschaffen.

In seinem Rückblick auf das vergangene Trachtenjahr konnte Vorstand Theo Albert mit Stolz feststellen, dass die "Lechsbergler" beim Gaufest 2013 in Böbing mit 123 Trachtlern, Musikern und Trommlern aufmarschierten. Erfolgreich war auch der Trachtennachwuchs beim kürzlichen Jugend-Wertungsplatteln, wie Jugendleiterin Eva Geiger berichtete.

Die Versammlung war würdiger Rahmen, um einige langjährige Mitglieder zu ehren. Seit 40 Jahren sind Irmgard Filgertshofer, Elisabeth Kölbl, Max Strommer, Josef Rauch, Josef Stückl und Hans Geiger im Trachtenverein. Gabriele Floritz hält den "Lechsberglern" seit 50 Jahren die Treue.

In Erwartung eines arbeitsreichen Festjahres schloss Vorstand Theo Albert die Versammlung "treu dem guten alten Brauch".

 

Jugend erfolgreich beim Wertungsplatteln

Sehr erfolgreich war die Apfeldorfer Trachtenjugend beim kürzlichen Jugendwertungsplattelns im Lechgau. Magdalena Geiger konnte die ganzen Steingadener, Peitinger usw. hinter sich lassen und mit einer Wertung von 4/0 den ersten Platz in ihrer Altersgruppe von 14 bis 17 Jahren erzielen. Unter den insgesamt 225 Einzelteilnehmern und 18 Gruppen können sich auch die weiteren Platzierungen des Apfeldorfer Trachtennachwuchses sehen lassen: Carolin Kuisl erzielte Rang 21, Elisabeth Geiger landete auf Platz 36, Lena Stückl folgte auf Platz 37, Matthias Schamper belegte bei den Buam ebenfalls Platz 21, Christian Szikora Platz 27, Gabriel Schamper Platz 31, Bastian Geisbauer Platz 42 und Sebastian Zöpf Platz 43. In der kleineren Altersgruppe bis 13 Jahre waren sechs Apfeldorfer in Hofstetten dabei: Antonia Geiger (Platz 13), Anna-Lena Gauggel (14), Lea Böhner (20), Christina Kees (22), Rebekka Orterer (42) und Michi Zöpf (14). Auch mit der Gruppe erzielten die "Lechsbergler" einen recht erfolgreichen fünften Platz. Damit waren in Hofstetten 15 Apfeldorfer unter den insgesamt 225 Teilnehmern des Lechgau-Jugendwertungsplattelns. Teilnehmen dürfen an dem Wettbewerb nur die Kinder, die schon gut platteln und drehen können. Insgesamt sind in der Trachtenjugend 44 Kinder und Jugendliche engagiert, der Nachwuchs ist in der Vorbereitung auf das Lechgaufest 2014 somit auf dem besten Weg.

 

Goldene Hochzeit Gabriele und Georg Floritz

Das Fest der goldenen Hochzeit konnten Georg und Gabriele Floritz feiern. Beide sind seit ihrer Jugendzeit aktive Trachtler, Gabriele anfangs bei den "Wurzberglern" Reichling und zusammen mit ihrem Schorsch nun schon ein halbes Jahrhundert bei den "Lechsberglern" Apfeldorf. So war es selbstverständlich, dass die Fahnenabordnung zur Dankmesse mitmarschierte. Bei der anschließenden weltlichen Feier überreichte Vorstand Theo Albert einen Geschenkkorb und erinnerte an die 27 Jahre, die Georg Floritz als Kassier des Trachtenvereins fungierte. Dabei suchte er immer den persönlichen Kontakt zu den Mitgliedern, indem er den Beitrag bar kassierte. Gabriele kümmerte sich über viele Jahre um die Jugendtrachten und bei allen Veranstaltungen des Trachtenvereins ist das rüstige Paar zur Stelle. Mit einem Brautwalzer ehrte die Trachtenkapelle das Jubelpaar, wo Georg Floritz knapp 50 Jahre mitspielte. Ein Ständchen sang auch der Kirchenchor, denn seit mehr als 50 Jahren verstärkt der Schorsch den Chor mit seiner tiefen Bassstimme und Gabriele war lange Jahre im Pfarrgemeinderat. Ihre Liebe zur Trachtensache haben die beiden auch an Tochter Erika Floritz weitergegeben, die als Musikwartin bei den "Lechsberglern" fungiert und mit lustigen Gstanzln die Feier zur goldenen Hochzeit umrahmte.